maitiq Ratgeber
Google Ads Software oder Managed Service: Was entlastet wirklich?
maitiq · Veröffentlicht
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht «Welche KI ist besser?», sondern: Wer konfiguriert Ziele, überwacht Datenqualität, prüft Plattform-Voreinstellungen, bewertet Hinweise, genehmigt Änderungen, dokumentiert Entscheidungen und reagiert auf Fehler? Der faire Vergleich umfasst Lizenz oder Servicegebühr, interne Bedienzeit, Einführung, Integrationen, Vertretung, Governance und Ausstieg. Wer nur den sichtbaren Preis vergleicht, misst unterschiedliche Leistungen.
Was ist Google Ads Management Software?
Managementsoftware verbindet sich mit einem oder mehreren Werbekonten und unterstützt Überwachung, Regeln, Budgets, Audits, Empfehlungen, Reporting oder genehmigte Änderungen. Das Spektrum reicht vom spezialisierten Dashboard bis zur umfassenden Plattform für den laufenden Betrieb mehrerer Konten.
Die Lizenz führt aber keinen Betrieb ein. Das Unternehmen braucht mindestens eine Person, die:
- Geschäftsziel und primäre Conversions definiert;
- Datenqualität und Integrationen überwacht;
- Regeln, Warnungen und Empfehlungskriterien versteht;
- Hinweise mit Preis, Marge, Verfügbarkeit und Markenregeln verbindet;
- Änderungen genehmigt und Resultate nachverfolgt;
- Fehlalarme, Ausnahmen und Produktänderungen bearbeitet;
- Dokumentation, Vertretung und Anbieterausstieg organisiert.
Software kann Arbeitsmenge reduzieren und mehr Kontodaten sichtbar machen. Eine unbesetzte Rolle kann sie nicht übernehmen. Ein Dashboard ohne verantwortliche Person erzeugt eine zweite Inbox. Im Managed Service von maitiq ist diese Rolle besetzt: Ein Client Success Manager führt den Betrieb. Handlungsrelevante Hinweise kommen als Vorschlag mit Massnahme, Begründung und Datenbasis; diagnostische Hinweise und Befunde zu fehlenden Daten bleiben als solche sichtbar – nicht jeder Hinweis wird ein Vorschlag.
Was maitiq als Managed Service übernimmt
Ein Managed Service kombiniert Technologie mit einem benannten Betriebsprozess. Bei maitiq prüfen wiederkehrende Workflows Konto- und Leistungsdaten mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich – Budget-Pacing und Budgetumverteilung, Ziel-CPA-Anpassung, Suchbegriffs- und Ausschlusspflege sowie Anzeigenprüfung – und bereiten Vorschläge mit Massnahme, Begründung und Datenbasis vor; alte und neue Werte werden genannt, wo sie aussagekräftig sind. Reporting läuft als eigene Auswertung und erzeugt keine Vorschläge. Ein Client Success Manager begleitet Einrichtung, Prioritäten und Reviews; Ihr Team liefert Geschäftskontext und entscheidet. Ein begrenzter Autopilot ist standardmässig ausgeschaltet; wird er ausdrücklich konfiguriert, kann diese stehende Freigabe geeignete Vorschläge innerhalb der gesetzten Grenzen annehmen und über den geschützten, protokollierten Anwendungspfad umsetzen – alles darüber wartet auf einen Entscheid.
Welche Automatisierung liefert Google Ads bereits?
Google automatisiert zentrale Plattformaufgaben, bevor Sie irgendetwas dazukaufen. Smart Bidding nutzt Google AI, um Gebote in jeder Auktion auf Conversion- oder Wertziele auszurichten. Performance Max ist ein zielbasierter Kampagnentyp über mehrere Google-Inventare. Für Suchkampagnen dokumentiert Google zusätzlich AI Max: laut Googles Einrichtungshilfe keine neue Kampagnenart, sondern eine Optimierungsebene in bestehenden Suchkampagnen mit erweitertem Suchbegriff-Matching, Textanpassung und URL-Expansion. Bei neuen Suchkampagnen ist AI Max standardmässig aktiviert; bestehende Suchkampagnen werden dadurch nicht automatisch umgestellt. Über die AI-Max-Einstellungen lässt es sich einzeln anpassen oder abschalten und behält Negative Keywords, Marken-, URL- und Standortsteuerung sowie eigene Reportingspalten. Ebenfalls dokumentiert: ausgewählte Empfehlungen können auf Kontoebene automatisch angewendet werden.
Daraus folgt die für diese Entscheidung wichtige Beobachtung: Ein Teil der Automatisierung ist bereits im Konto, teilweise als Voreinstellung. Der Betriebsaufwand verschwindet dadurch nicht, er verschiebt sich auf das Prüfen von Voreinstellungen, Reportingspalten und automatisch angewendeten Änderungen. Genau diese Arbeit muss das gewählte Betriebsmodell übernehmen. Wie ein Automationsregister und eine Auto-Apply-Prüfung konkret aufgebaut werden, behandelt der Leitfaden zu KI-Automatisierung und Kontrolle.
Zusatzsoftware oder ein Service sollten Google-Funktionen deshalb nicht neu verpacken. Die zusätzliche Betriebsaufgabe muss benannt sein: kontoübergreifende Überwachung, Evidenz, interne Regeln, Entscheid oder ausdrücklich konfigurierte stehende Freigabe, Dokumentation, Eskalation oder betreute Verantwortung. Bei maitiq ist diese Aufgabe benannt: wiederkehrende Kontoanalyse durch Workflows mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich, Vorschläge mit Massnahme, Begründung und Datenbasis sowie ein geschützter, protokollierter Anwendungspfad – betreut durch einen Client Success Manager.
Wann ist eine Softwarelizenz sinnvoll?
Eine Lizenz passt, wenn ein erfahrenes Team den Betrieb selbst führen will. Gute Voraussetzungen:
- eine benannte interne Person mit Betriebsverantwortung und verfügbarem Zeitbudget;
- stabile Conversion-Messung und geklärte Datenverantwortung;
- klare Budget-, Freigabe- und Änderungsrechte;
- Fähigkeit, API-, Tracking-, Default- und Tool-Änderungen zu betreuen;
- dokumentierte Vertretung und ein Verfahren für falsche Hinweise;
- ein Export- und Ausstiegsplan.
Software ist weniger passend, wenn der Kauf eine fehlende Fach- oder Entscheidungsrolle verdecken soll. Dann steigen Anzahl Hinweise und Integrationen, aber nicht zwingend die Zahl guter Entscheidungen.
Wann ist ein Managed Service sinnvoll?
Ein Managed Service passt, wenn Geschäftskontext und Kontrolle intern bleiben, die wiederkehrende Kontoführung aber nicht vollständig intern organisiert wird: bei vielen Konten, Kampagnen oder Conversion-Pfaden, bei Konkurrenz zwischen Routine und strategischen Projekten oder bei fehlender Stellvertretung.
Prüfen Sie, welche Aufgaben der Anbieter tatsächlich betreibt. «Managed» sollte mindestens einen benannten Kontakt, Arbeitsrhythmus, Evidenzformat, Eskalationsweg, Servicevertretung, Freigabegrenzen und Ausstieg umfassen. Softwarezugang plus gelegentlicher Support ist kein übernommener Betriebsprozess. Bei maitiq sind die tatsächlich erbrachten Aufgaben benannt: ein Client Success Manager als Kontakt, wiederkehrende Workflows mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich, als Rhythmus, Vorschläge mit Massnahme, Begründung und – wo aussagekräftig – altem wie neuem Wert als Evidenzformat und eine Offerte pro Konto statt eines Prozentsatzes des Mediabudgets. Freigabegrenzen setzen Sie selbst; Servicevertretung, Eskalationsweg und Ausstiegsbedingungen gehören als eigene Leistungspunkte in die Vereinbarung und sind nicht schon durch einen benannten Kontakt belegt. Kreation, Landingpages und weitere Kanäle bleiben interne oder separat vereinbarte Aufgaben.
Wie unterscheiden sich Lizenz, Managed Service und klassische Agentur?
| Betriebsfrage | Softwarelizenz | Managed Service | Klassische Agentur |
|---|---|---|---|
| Zielkonfiguration | internes Team | Anbieter mit Kundenteam | Agentur mit Kundenteam |
| Prüfung der Google-Voreinstellungen | intern, laufend | im Leistungsumfang zu vereinbaren | vertraglich prüfen |
| Hinweisprüfung | intern | benannter Serviceprozess | Agenturteam, je nach Leistungsumfang |
| Interner Prüfaufwand | hängt von Umfang und Werkzeugen ab; messen | hängt vom übernommenen Umfang ab; messen | modellabhängig |
| Geschäftskontext | vollständig intern | intern entscheidend | gemeinsam, modellabhängig |
| Freigabe folgenreicher Änderungen | intern | vertraglich begrenzt | prozessabhängig |
| Stellvertretung | intern organisieren | Serviceprozess prüfen | Teamprozess prüfen |
| Dokumentation und Auditspur | intern konfigurieren | Teil des vereinbarten Betriebs | vertraglich prüfen |
| Ausstieg | Datenexport und Integrationstrennung | Daten, Regeln und Dienst trennen | Konto- und Teamübergabe |
Die Tabelle bewertet keine Qualität. Ein internes Expertenteam kann mit Software sehr effizient arbeiten, ein klarer Managed Service kann einem knappen Team Verantwortung abnehmen, eine Agentur kann zusätzliche Disziplinen bereitstellen. Der Leistungsumfang muss vor dem Preisvergleich identisch sein; weicht er voneinander ab, benennen Sie die Unterschiede, statt den Vergleich als unzulässig zu behandeln. Gleicher Prüfaufwand auf beiden Seiten beweist nicht, dass kein Serviceprozess übernommen wurde: Umfang, schwierige Einzelfälle und Prüfqualität können sich unterscheiden. Die Spalten vergleichen Arrangements, nicht drei strikt getrennte Anbieterarten; auch Agenturen können Managed Services anbieten.
So ist maitiq eingeordnet: Zielkonfiguration gemeinsam mit Ihrem Team; Hinweisprüfung durch wiederkehrende Workflows mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich, und einen benannten Client Success Manager; Reporting als eigene Auswertung ohne Vorschläge; Freigabe folgenreicher Änderungen bei Ihnen, innerhalb der Grenzen, die Sie setzen – manuell oder über eine ausdrücklich aktivierte stehende Freigabe; Dokumentation als Entscheidungslog pro Vorschlag; Umsetzung über den geschützten, protokollierten Anwendungspfad, ohne dass jede Annahme eine neue Freigabe braucht.
Wie berechnen Sie die gesamten Betriebskosten beider Modelle?
Vergleichen Sie beide Modelle auf demselben Leistungsumfang und derselben Periode – ausschliesslich mit eigenen Offerten und internen Vollkosten, ohne Marktannahmen. Dieses Arbeitsblatt ist eine manuelle Vergleichsvorlage, kein automatischer Rechner und keine Scorecard: Die Formeln unten beschreiben die Gesamtbetriebskosten (TCO) je Modell für denselben Zeitraum, die Zahlen tragen Sie selbst ein. Für die vollständige Jahresrechnung inklusive Mediabudget nutzen Sie Google Ads Gesamtkosten berechnen: Vorlage für die Jahresplanung.
Erfassen Sie je Modell Betrag, Währung, Einheit, Periode, Quelle und Status (geplant oder gemessen):
| Position | Einheit | Art | Gilt für |
|---|---|---|---|
| Lizenz- oder Servicegebühr | CHF pro Monat | wiederkehrend | beide |
| Einführung und Onboarding | CHF einmalig | einmalig, wenn im Vergleichszeitraum anfallend | beide |
| Integrations- und Tracking-Pflege | CHF pro Jahr | wiederkehrend | beide |
| Interne Bedienzeit ohne Hinweisprüfung | Stunden pro Woche | wiederkehrend | beide |
| Interne Kontext- und Entscheidungszeit | Stunden pro Monat | wiederkehrend; ohne Überschneidung mit der Freigabezeit | beide |
| Governance- und Freigabezeit | Stunden pro Monat | wiederkehrend; ohne Überschneidung mit der Entscheidungszeit | beide |
| Hinweisvolumen | Hinweise pro Woche | Bezugsgrösse der Prüfstunden | beide |
| Prüfzeit je Hinweis | Minuten pro Hinweis | Bezugsgrösse der Prüfstunden | beide |
| Interner Vollkostensatz | CHF pro Stunde | Bezugsgrösse | beide |
| Schulung und Einarbeitung | CHF einmalig oder pro Jahr | einmalig, wenn sie anfällt; jährlich wiederkehrende Schulung anteilig | beide |
| Stellvertretung und Ausfallabdeckung | CHF pro Jahr | wiederkehrend | beide |
| Zusatzleistungen ausserhalb des Leistungsumfangs | CHF pro Jahr | wiederkehrend | beide |
| Ausstieg und Übergabe | CHF einmalig | einmalig, wenn im Vergleichszeitraum anfallend | beide |
Den Prüfaufwand machen Sie separat sichtbar, weil er den internen Aufwand treibt. Rechnen Sie die Prüfstunden aus dem Hinweisvolumen; erfassen Sie die interne Bedienzeit ohne diese Hinweisprüfung, damit dieselbe Arbeit nicht zweimal in die Summe eingeht. Dasselbe gilt für die interne Kontext- und Entscheidungszeit und die Governance- und Freigabezeit: Erfassen Sie beide ohne Überschneidung; eine Stunde, die bereits als Entscheidungszeit erfasst ist, zählt nicht zusätzlich als Freigabezeit:
Prüfstunden im Zeitraum = Hinweise pro Woche × Minuten pro Hinweis × Wochen im Zeitraum ÷ 60; 52 Wochen nur für ein ausdrücklich volles Aktivjahr ansetzen.
Interne Kosten im Zeitraum = (Prüfstunden im Zeitraum + Bedienzeit pro Woche × Wochen im Zeitraum + Kontext- und Entscheidungszeit pro Monat × Monate im Zeitraum + Governance- und Freigabezeit pro Monat × Monate im Zeitraum) × interner Vollkostensatz
Software-TCO im Zeitraum = (Lizenzgebühr pro Monat × Monate im Zeitraum) + Einführung und Onboarding sowie Ausstieg und Übergabe, sofern sie im Vergleichszeitraum anfallen + (Integrations- und Tracking-Pflege + Stellvertretung und Ausfallabdeckung + Zusatzleistungen, je pro Jahr, anteilig für den Zeitraum) + Schulung und Einarbeitung (einmalig im Zeitraum, wenn sie anfällt; jährlich wiederkehrende Schulung anteilig) + interne Kosten im Zeitraum
Service-TCO im Zeitraum = (Servicegebühr pro Monat × Monate im Zeitraum) + Einführung und Onboarding sowie Ausstieg und Übergabe, sofern sie im Vergleichszeitraum anfallen + (Integrations- und Tracking-Pflege + Stellvertretung und Ausfallabdeckung + Zusatzleistungen, je pro Jahr, anteilig für den Zeitraum) + Schulung und Einarbeitung (einmalig im Zeitraum, wenn sie anfällt; jährlich wiederkehrende Schulung anteilig) + interne Kosten im Zeitraum
Unbekannt ist ein eigener Status und darf nicht als null in die Summe eingehen; ein leeres Feld verhindert ein belastbares Total, weil diese Vorlage nichts automatisch rechnet. Positionen, die im vereinbarten Leistungsumfang enthalten sind, dokumentieren Sie als «enthalten» ohne zusätzlichen Betrag; «enthalten» ist nicht dasselbe wie «unbekannt» und blockiert das Total nicht. Einmalige Positionen wie Einführung und Ausstieg werden nur angesetzt, wenn sie im gewählten Vergleichszeitraum anfallen, und getrennt von wiederkehrenden Positionen ausgewiesen; geplante Schätzungen und gemessene Werte bleiben unterscheidbar. Das Google-Mediabudget bleibt separat. Erwartete Performanceverbesserungen sind keine garantierten Einsparungen. Für die Zeile «Lizenz- oder Servicegebühr» gilt bei maitiq: Das Honorar ist nicht an das Mediabudget gekoppelt – maitiq verdient nicht mehr, wenn Ihre Werbeausgaben steigen.
Wer verantwortet welche Station vom Signal bis zur Änderung?
Ein kontrollierter Ablauf hat sieben sichtbare Stationen. Entscheidend ist nicht, dass es sie gibt, sondern in welchem Modell wer sie verantwortet. Die rechte Spalte zeigt den Ablauf bei maitiq:
| Station | Softwarelizenz | Managed Service (maitiq) |
|---|---|---|
| 1 Signal: Datenbewegung oder Regel löst Prüfung aus | Tool | maitiq Workflow, mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich |
| 2 Validierung: Quelle, Zeitraum, Abdeckung, Lücken | intern | maitiq, dokumentiert |
| 3 Kontext: Ziel, Conversion-Bedeutung, Budget, Ausnahmen | intern | Kundenteam liefert, maitiq erfasst |
| 4 Vorschlag: Massnahme mit Evidenz und Grenze | intern zu formulieren | maitiq formuliert: Massnahme, Begründung, alter und neuer Wert, wo aussagekräftig |
| 5 Entscheid: annehmen, ablehnen, klären | intern | benannte Person im Kundenteam oder ausdrücklich konfigurierte stehende Freigabe, innerhalb gesetzter Grenzen |
| 6 Autorisierte Umsetzung: nur der vereinbarte Pfad ändert | intern | geschützter, protokollierter Anwendungspfad; deckt die stehende Freigabe den Vorschlag, ist keine neue Freigabe nötig |
| 7 Nachkontrolle: Versuch, Ergebnis, nächster Prüftermin | intern | Teil des Betriebs, mit Client Success Manager |
Vergleichen Sie Anbieter genau danach. Wenn ein Signal direkt zu einer Änderung führt, muss die Regelgrenze eng und überprüfbar sein. Wenn alles in einer Inbox endet, wurde der interne Bedienaufwand nicht gelöst, sondern nur verschoben.
Welche Fragen gehören in Datenschutz, Zugriff und Ausstieg?
Klären Sie, welche Konto- und Leistungsdaten verarbeitet werden, in welchen Systemen sie liegen, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind und wie lange Daten aufbewahrt werden. Prüfen Sie getrennt: read-only Analysezugriff, Benutzer- und Managerrollen, technische Schreibbefugnis und menschliche Autorisierung. Google unterscheidet dafür eigene Zugriffsstufen inklusive einer read-only Stufe; die Zugriffsstufe ist jedoch eine Plattformberechtigung, keine vertragliche Freigabe. Bei maitiq (Noomera GmbH, Schweiz) liegen Hosting und zentrale Verarbeitung in der Schweiz; für die KI-gestützte Analyse können kontoabgeleitete Daten einen konfigurierten KI-Anbieter ausserhalb der Schweiz erreichen – beide Angaben gehören in dieselbe Antwort.
Der Ausstieg braucht einen Export der relevanten Regeln, Entscheidungen und Dokumente, Entfernung nicht mehr benötigter Zugriffe, Behandlung offener Änderungen und eine klare Lösch- oder Aufbewahrungsregel. Übernehmen Sie keine Architekturbehauptung aus einem Verkaufsgespräch; lassen Sie die aktuelle Vereinbarung und die produktive Konfiguration prüfen.
Wie sollte ein read-only Pilot aussehen?
Ein Pilot prüft zuerst Evidenzqualität und Betriebsentlastung, nicht kurzfristige Werbeperformance. Definieren Sie vorab ein Konto, ein Zeitfenster, zugelassene Datenquellen, die geprüften Workflows, interne Prüfer, gesperrte Änderungen, den Eskalationsweg und – für die Dimension Prüfaufwand – wie die tatsächlichen Minuten erfasst werden. Füllen Sie danach die folgende leere Bewertungstabelle mit beobachteten Ergebnissen aus:
| Dimension | Erfasst wird | Zulässige Zustände |
|---|---|---|
| Abdeckung | welcher Anteil des vereinbarten Leistungsumfangs geprüft wurde | erfüllt / teilweise / nicht erfüllt / nicht beurteilbar |
| Nachvollziehbarkeit | ob jeder Hinweis Quelle, Zeitraum und Grenze zeigt | dieselben vier Zustände |
| Relevanz | ob der Hinweis zu Ziel und Geschäftskontext passt | dieselben vier Zustände |
| Fehlhinweise | Anzahl und Art der widerlegten Hinweise | Zählung mit Begründung |
| Prüfaufwand | tatsächliche Minuten pro Hinweis und Woche | gemessene Zeit |
| Eskalation | ob der vereinbarte Weg im Ernstfall funktioniert hat | erfüllt / teilweise / nicht erfüllt / nicht getestet |
| Übergabe und Ausstieg | ob Zugriffsentzug, Export und Löschung funktionieren | erfüllt / teilweise / nicht erfüllt / nicht getestet |
Die Kontobeurteilung bleibt read-only und erzeugt keinen Anbieter-Score; die Bewertungstabelle füllen Sie selbst aus beobachteten Ergebnissen. CPC, CTR, Conversion Rate und ROI sind keine angenommenen Pilotwerte. Schreibrechte werden erst nach einem separaten Entscheid geprüft. Das read-only Audit von maitiq belegt den konto- und berichtsbasierten Teil: vereinbarter Kontozugang oder separat bereitgestellte native Berichte, Abdeckung je Prüfung als sichtbarer Zustand, keine Änderung im Konto. Den internen Prüfaufwand kann es nicht aus Ads-Daten messen: Minuten pro Hinweis brauchen gelieferte Zeitnachweise. Auch Eskalation, Übergabe und Ausstieg lassen sich nicht aus dem Konto zertifizieren; dafür braucht es die tatsächlich vereinbarten Übungen und Unterlagen.
Die Entscheidungsregel in vier Sätzen
Ist die Betriebsrolle intern besetzt und mit Zeit hinterlegt, kaufen Sie ein Werkzeug. Ist sie nicht besetzt, kaufen Sie einen Betrieb, keine Lizenz. Bleibt der Prüfaufwand in beiden Modellen gleich hoch, prüfen Sie zuerst, ob Umfang, schwierige Einzelfälle und Prüfqualität vergleichbar sind; gleicher Prüfaufwand allein beweist nicht, dass kein Serviceprozess übernommen wurde. Und wenn beide Offerten nicht auf denselben Leistungsumfang, dieselbe Periode und dieselbe Freigabegrenze zeigen, ist der Preisvergleich nicht aussagekräftig: Benennen Sie die Unterschiede, bevor Sie Preise gegenüberstellen. Der Betrieb, den Sie im zweiten Fall kaufen, ist das, was maitiq liefert: wiederkehrende Workflows mit konfigurierter Kadenz, standardmässig täglich, ein benannter Client Success Manager, Vorschläge mit Begründung, Ihre Entscheide – manuell oder über eine ausdrücklich konfigurierte stehende Freigabe – und ein geschützter, protokollierter Anwendungspfad, offeriert pro Konto.
Häufige Fragen
Ersetzt Google-Automatisierung zusätzliche Managementsoftware?
Nicht zwingend. Google automatisiert wichtige Plattformaufgaben und aktiviert in neuen Suchkampagnen einzelne Funktionen standardmässig. Zusatzsoftware lohnt sich nur, wenn sie eine klare zusätzliche Betriebsaufgabe löst, die das interne Team tatsächlich übernimmt. maitiq ersetzt Google-Automatisierung nicht, sondern ergänzt sie um wiederkehrende Kontoanalyse mit konfigurierter Kadenz, Vorschläge mit Begründung, Entscheide und einen geschützten, protokollierten Anwendungspfad.
Ist ein Managed Service einfach Software mit Support?
Nein. Ein belastbarer Managed Service übernimmt definierte Betriebsaufgaben mit benanntem Rhythmus, Verantwortung, Eskalation, Dokumentation und Ausstieg. Prüfen Sie den konkreten Vertrag. Bei maitiq sind Rhythmus, Client Success Manager, Entscheidungslog und Ausstieg Teil des Managed Service, offeriert pro Konto; Servicevertretung, Eskalationsweg und Ausstiegsbedingungen gehören als eigene Leistungspunkte in die Vereinbarung und sind nicht schon durch einen benannten Kontakt belegt.
Ist Software günstiger als ein Service?
Das lässt sich ohne eigene Offerten und interne Vollkosten nicht beantworten. Lizenz, Prüfaufwand, Integration, Ausfallabdeckung, Governance und Ausstieg gehören in dieselbe Rechnung.
Wer entscheidet bei KI-gestütztem Management?
Geschäftsziel, Conversion-Bedeutung, Budget und folgenreiche Änderungen brauchen benannte Menschen. Software kann Evidenz strukturieren und Arbeit vorbereiten, aber keine Unternehmensverantwortung übernehmen. Bei maitiq entscheiden deshalb benannte Personen in Ihrem Unternehmen; ein begrenzter Autopilot ist standardmässig ausgeschaltet und wird bewusst pro Workflow und pro Konto aktiviert. Ist er ausdrücklich konfiguriert, kann diese stehende Freigabe geeignete Vorschläge innerhalb der gesetzten Grenzen annehmen und über den geschützten, protokollierten Anwendungspfad umsetzen; alles darüber wartet auf einen Entscheid. Verantwortung für Ziele und Autorität bleiben bei Ihnen.
Warum sollte ein Pilot read-only beginnen?
Der Pilot beurteilt Abdeckung, Evidenzqualität und internen Aufwand, ohne Analyse und Kontoänderung zu vermischen; die Bewertungstabelle füllen Sie mit beobachteten Ergebnissen. Die Kontobeurteilung bleibt read-only, das Konto selbst unverändert; das Audit von maitiq ist so aufgebaut.
Quellen und Einordnung
Alle Quellen unten sind Google-Dokumentation: Smart Bidding, Performance Max, AI Max für Suchkampagnen, das automatische Anwenden von Empfehlungen und die Zugriffsebenen in Google Ads-Konten. Sie beschreiben Funktionen und Grenzen der Plattform, nicht einen allgemeinen Marktpreis oder Erfolgsnachweis. Angaben zur Arbeitsweise von maitiq finden Sie auf maitiq.com.
Für den Vergleich von Honoraren und Leistungen beziehen wir zusätzlich Ihr bestehendes Angebot oder Ihre Abrechnung ein; diese Angaben stehen nicht im Google-Ads-Konto.