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Welche Preismodelle gibt es für Google Ads Agenturen?

maitiq · Veröffentlicht

Google Ads Agenturen rechnen ihr Management über sechs Grundformen ab: Fixpreis oder Retainer, Prozent vom Mediabudget, Stunden- beziehungsweise Tagessatz, Projektpreis, erfolgsabhängige Vergütung und Hybride daraus. Vergleichbar werden diese Modelle erst, wenn Sie sie mit demselben Leistungsumfang und denselben Zahlen rechnen.

Warum steht der Leistungsumfang vor der Preisformel?

Weil zwei gleich hohe Honorare völlig verschiedene Leistungen enthalten können. Halten Sie deshalb vor jedem Preisvergleich fest: Konten, Märkte, Sprachen, Kampagnentypen, Tracking-Verantwortung, Suchanfragenprüfung, Budgetkontrolle, Kreation, Reporting, Review-Takt, Reaktionsregeln und Offboarding. Was nicht beschrieben ist, bleibt unbekannt und gilt nicht als kostenlos.

Die Preisformel beantwortet, wie eine Rechnung wächst. Der Leistungsumfang beantwortet, wofür Sie bezahlen. Erst beide zusammen erlauben eine Entscheidung. Den breiten Kostenaufbau und die verfügbaren Daten zu Schweizer Honoraren behandelt der Leitfaden zu Google-Ads-Agenturkosten; der folgende Vergleich behandelt die Modelle selbst.

Fixpreis oder monatlicher Retainer

Sie bezahlen einen festen Betrag pro Periode für einen definierten Umfang.

Honorar der Vertragslaufzeit (CHF) = Monatsretainer (CHF/Monat) × Vertragsmonate; ein Jahreshonorar gilt nur, wenn sich die Vertragsmonate auf das betrachtete Jahr beziehen.

Eine Budgeterhöhung bei Google verändert diese Rechnung nicht. Dafür ist die Präzision der Leistungsbeschreibung entscheidend: Eine zu vage Formulierung nennt nur «laufende Optimierung», ein guter Vertrag benennt Prüfungen, Takt, Ergebnisse, Reaktionszeiten und ausdrücklich ausgeschlossene Arbeiten.

Prozent vom Mediabudget

Das Honorar wächst mit dem an Google bezahlten Budget.

Honorar (CHF/Jahr) = anrechenbares Mediabudget (CHF/Jahr) × Satz (%)

Zu definieren sind Berechnungsbasis, Ausnahmen, Mindesthonorar, Stufen, Obergrenze, Gutschriften und saisonale Schwankungen. Der Zusammenhang kann sinnvoll sein, wenn Budget und operative Komplexität tatsächlich gemeinsam wachsen – ein grosses Konto in einer stabilen Struktur kann aber weniger Aufwand erfordern als ein kleines, mehrsprachiges mit komplexem Tracking. maitiq offeriert deshalb pro Konto. Das Honorar ist nicht an das Mediabudget gekoppelt – maitiq verdient nicht mehr, wenn Ihre Werbeausgaben steigen. Die vollständige Abstimmung steht im Leitfaden zum Prozent vom Adspend.

Stunden- oder Tagessatz

Sie bezahlen dokumentierte Arbeitszeit.

Honorar (CHF/Periode) = verrechenbare Stunden (h) × Satz (CHF/h)

Das passt für Beratung, Schulung, Migration und begrenzte Facharbeiten. Für den Dauerbetrieb braucht es Priorisierung und ein Kostendach. Klären Sie, welche Rollen zu welchem Satz verrechnet werden, wie die verrechenbaren Zeiten gerundet werden, ob interne Koordination zählt und was beim Erreichen des Kostendachs geschieht. Zeit macht Aufwand sichtbar, misst aber nicht dessen Nutzen; Automatisierung darf nicht dadurch bestraft werden, dass sie weniger Stunden erzeugt. Genau deshalb rechnet maitiq nicht nach Stunden ab: KI-gestützte Workflows übernehmen die wiederkehrende Kontoanalyse standardmässig täglich, und die Offerte gilt pro Konto für einen definierten Leistungsumfang.

Projektpreis

Ein fester Preis für ein abgegrenztes Ergebnis, etwa Kontostruktur, Tracking-Neuaufbau oder Agenturübergabe.

Projektkosten (CHF) = Summe der vereinbarten Preise für die Projektleistungen

Definieren Sie die notwendigen Eingaben und Materialien, die zu liefernden Ergebnisse, Abnahmekriterien, Frist, Abhängigkeiten, Änderungsverfahren, Nutzungsrechte und die anschliessende Wartung. Falls das Angebot eine Toleranz für Mehraufwand vorsieht, halten Sie Obergrenze und Freigaberegel ausdrücklich fest. Ein «Google Ads Setup» ohne diese Punkte ist nicht vergleichbar.

Erfolgsabhängige Vergütung

Das Honorar hängt ganz oder teilweise von einer vereinbarten Messgrösse ab.

Honorar = Grundbetrag + vertraglich definierte variable Komponente

Der Vertrag muss deshalb definieren, was «Erfolg» ist, aus welcher Datenquelle er gelesen wird und wie Stornos, Retouren, Offline-Umsätze und Korrekturen behandelt werden. Wichtig: Die Spalte «Conversions» in Google Ads hängt von den gewählten Conversion-Einstellungen ab. Google dokumentiert, dass als sekundär markierte Conversion-Aktionen normalerweise der Beobachtung dienen und in der Spalte «Conversions» nicht erscheinen; eine sekundäre Aktion in einem benutzerdefinierten Ziel, das die Kampagne verwendet, kann jedoch für Gebotssteuerung und Reporting genutzt werden. Ebenso dokumentiert Google, dass die Zählung je Conversion-Aktion nach einer Anzeigeninteraktion auf jede oder nur eine Conversion eingestellt wird und dass das Attributionsmodell – für die meisten Conversion-Aktionen standardmässig datengetrieben, alternativ letzter Klick – die Verteilung der Gutschrift bestimmt. Ohne fixierte Konfiguration kann sich die Berechnungsgrundlage ändern, ohne dass sich das Geschäftsergebnis ändert. Die Messdefinitionen dazu liefert der Leitfaden zu Reporting und Attribution.

Hybrides Modell

Ein Hybrid kombiniert mehrere Komponenten, zum Beispiel:

Honorar = Grundbetrag + Mediabudget × Satz + genehmigte Projekte

Hybride kombinieren verschiedene Preiskomponenten, werden aber schnell undurchsichtig. Verlangen Sie deshalb die Gesamtkosten für mindestens drei Szenarien und eine offene Ausweisung jeder Komponente.

Wie ordnet die aktuelle Schweizer Branchenbefragung diese Modelle ein?

Der am 7. Januar 2026 veröffentlichte LSA/SWA Branchenindikator 2026 zeigt, wie häufig breite Honorierungsformen genannt wurden. An der Onlinebefragung im Oktober und November 2025 nahmen 145 Werbeauftraggebende in der deutschen und französischen Schweiz teil. In der publizierten Auswertung werden Offerte mit 46 Prozent, agiles Pricing mit 31 Prozent, Prozenthonorar mit 18 Prozent, Team-Miete mit 8 Prozent und erfolgsbasierte Honorierung mit 3 Prozent genannt.

Publizierte HonorierungsformHäufigkeitRedaktionelle Orientierung in dieser Sechs-Modell-Matrix
Offerte46 %am ehesten Projektpreis
agiles Pricing31 %kann Zeit-, Projekt- oder Hybridkomponenten kombinieren; ohne Vertragsformel lässt sich das nicht eindeutig klassifizieren
Prozenthonorar18 %Prozent vom Mediabudget, falls der Vertrag genau diese Basis definiert
Team-Miete8 %am ehesten Fixpreis/Retainer für einen definierten Team-Leistungsumfang
erfolgsbasierte Honorierung3 %erfolgsabhängige Vergütung

Die Zuordnung in der dritten Spalte ist eine redaktionelle Orientierung, keine Klassifikation der Quelle. Die Häufigkeiten werden nicht addiert und nicht als exklusive Marktanteile behandelt. Die Befragung betrifft die Kommunikationsbranche allgemein, nicht Google Ads, und publiziert weder Frankenbeträge noch die Höhe eines Prozenthonorars: «Prozenthonorar 18 %» heisst, dass dieses Modell mit dieser Häufigkeit genannt wurde – nicht, dass der Honorarsatz 18 Prozent beträgt.

Weitere aktuelle Quellen schliessen diese Preislücke nicht. Die BAKOM-Seite vom 8. Dezember 2025 nennt für 2024 eine Expertenschätzung von CHF 1’220 bis 1’494 Millionen Suchmaschinen-Werbeeinnahmen aus Werbegeldern Schweizer Annoncierender – Marktgrösse, nicht Agenturhonorare. digital M publiziert am 7. Juli 2026 das eigene Angebot von 15 Prozent des Adspends oder mindestens CHF 800 pro Monat; BRANDFUSION beschreibt am 12. März 2026 Modelltypen ohne eigenen Satz und ohne repräsentative Methode. Beide Seiten dokumentieren nur die eigenen Angebote oder Aussagen der Anbieter. Eine repräsentative aktuelle Google-Ads-Gebührenspanne für die Schweiz lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Sechs-Modell-Entscheidungsmatrix

Die Matrix bewertet keine Agentur. Sie zeigt, welche Frage strukturell aus welcher Formel folgt.

ModellFormel (Einheit)Vereinbarter LeistungsumfangPlanbarkeit
FixpreisRetainer × Monate im betrachteten Jahr (CHF/Jahr)vollständig beschriebener Leistungsumfanghoch, solange der Leistungsumfang stabil bleibt
ProzentMediabudget × Satz (CHF/Jahr)muss separat festgelegt werden; nicht aus der Preisbasis ableitbarvon der Budgetplanung abhängig
ZeitStunden pro Jahr × Satz (CHF/Jahr)muss separat festgelegt werden; nicht aus der Preisbasis ableitbarnur mit Kostendach
ProjektSumme der vereinbarten Projektpreise (CHF)muss separat festgelegt werden; nicht aus der Preisbasis ableitbarhoch je Projekt; Kosten des laufenden Betriebs sind separat zu beziffern
ErfolgGrundbetrag + variable Komponentemuss separat festgelegt werden; nicht aus der Preisbasis ableitbartief ohne Obergrenze
HybridSumme der Bestandteilemuss separat festgelegt werden; nicht aus der Preisbasis ableitbarmittel, mit Szenarien beherrschbar
maitiq (Managed-Modell)Offerte pro Konto (CHF/Jahr), nicht an das Mediabudget gekoppeltvertraglich vereinbarter Leistungsumfang je Konto; das Honorar gilt bei unverändertem Umfanghoch, unabhängig von der Budgetplanung
ModellStruktureller AnreizAbgleich pro AbrechnungsperiodeGovernance-Minimum
FixpreisAufwand im Rahmen haltenLeistungsnachweis gegen LeistungsumfangTakt sowie Qualitäts- und Eskalationsregeln
ProzentMediabudget skalierenAusgabenauszug, Gutschriften, Stufen, Obergrenzeunabhängige Budgetfreigabe
Zeitverrechenbare AktivitätStundenrapport nach Rolle und AufgabePriorisierung und Kostendach (Toleranzgrenze)
Projektdie vereinbarten Ergebnisse liefern und abnehmen lassenAbnahmeprotokoll je ErgebnisÄnderungs- und Wartungsverfahren
Erfolgdie vereinbarte Messzahl steigernDatenquelle, Konfiguration, Korrekturenfixierte Messdefinition, Qualitätskriterium, Obergrenze
Hybridmehrere Anreize gleichzeitigAusweis jeder Komponente (Summe der Bestandteile)vollständige Formel und Szenarien
maitiq (Managed-Modell)vereinbarten Leistungsumfang laufend abdeckenVorschläge mit Massnahme, Begründung und verfügbarer Datenbasis (alter/neuer Wert, wo ein solcher Vergleich existiert); der benannte Client Success Manager begleitet die wiederkehrende ArbeitEntscheide und Umsetzungen werden protokolliert; ein konfigurierter begrenzter Autopilot kann geeignete Vorschläge innerhalb der autorisierten Grenzen annehmen und anwenden, manche Vorschlagstypen erfordern einen menschlichen Entscheid; die ausdrückliche Freigabe zum Ausschluss konkret benannter Keywords autorisiert bereits die zugehörige, abgesicherte Ausschlussaktion; die Umsetzung wird als separater Schritt protokolliert

Szenariorechner: dieselben Zahlen für alle sechs Modelle

Der Rechner führt einen Durchlauf mit einem einzigen Eingabesatz aus: Stunden pro Monat, Stundensatz, Vertragsmonate im Jahr (höchstens 12), Monatspauschale, Projektpauschale (einmalig), Werbebudget pro Jahr, Prozentsatz in Prozentpunkten, Grundhonorar pro Monat, jährliche Bemessungsgrundlage des Erfolgshonorars und Erfolgshonorar in Prozent. Führen Sie ihn nacheinander dreimal aus – für Ihre tieferen, Ihre zentralen und Ihre höheren Annahmen – und übertragen Sie die sechs Ergebniswerte jedes Durchlaufs in das ausdruckbare Arbeitsblatt. Für die Zeile «Mischmodell» rechnet der Rechner: Mischmodell pro Jahr = Grundhonorar pro Monat × Vertragsmonate + Stunden pro Monat × Stundensatz × Vertragsmonate + jährliche Bemessungsgrundlage des Erfolgshonorars × Erfolgshonorar in Prozent ÷ 100. Das ist ein bestimmter Hybrid, nicht der Rechner für jeden Vertrag und nicht das Hybridbeispiel CHF 61’000 weiter unten. Das Arbeitsblatt ist manuell: Es hat keine automatischen Szenariospalten, sondern hält Ihre drei Durchläufe fest. Alle Felder starten leer; leer bedeutet unbekannt, und eine Null müssen Sie bewusst eintragen.

Preismodelle mit eigenen Zahlen vergleichen

Alle Felder beginnen leer. Jedes Modell rechnet nur, wenn seine Eingaben vorhanden sind; null ist ein gültiger Wert, leer bedeutet unbekannt.

Aufwand, der tatsächlich beim Dienstleister anfällt. Im Mischmodell sind diese Stunden separat verrechnet und nicht im Grundhonorar enthalten; die reine Stundenrechnung verwendet denselben Aufwand.
Eigener vereinbarter Satz; kein Marktrichtwert.
Monate mit laufender Betreuung, nicht Kalendermonate.
Fixer Betrag pro betreutem Monat.
Vereinbarter Preis der benannten Ergebnisse.
Direkte Werbeausgabe; nicht Honorar.
Zum Beispiel 12 für 12 %, nicht 0.12.
Fixer Teil eines Erfolgs- oder Mischmodells.
Vereinbarter Jahresbetrag, auf den das Erfolgshonorar angewendet wird.
Prozentsatz des Erfolgshonorars, zum Beispiel 5 für 5 %, nicht 0.05.
Jahreswerte der sechs Preismodelle
ModellRechnungWert
Stundenbasis pro JahrStunden pro Monat × Stundensatz × VertragsmonateN/A – fehlend: Stunden pro Monat, Stundensatz, Vertragsmonate im Jahr
Monatspauschale pro JahrMonatspauschale × VertragsmonateN/A – fehlend: Monatspauschale, Vertragsmonate im Jahr
Projektpauschale (einmalig)Vereinbarter Preis der benannten Ergebnisse; nicht annualisiertN/A – fehlend: Projektpauschale
Prozent des Werbebudgets pro JahrWerbebudget pro Jahr × Prozentsatz / 100N/A – fehlend: Werbebudget pro Jahr, Prozentsatz
Grundhonorar plus Erfolgshonorar pro JahrGrundhonorar pro Monat × Vertragsmonate + jährliche Bemessungsgrundlage × Erfolgshonorar in Prozent / 100N/A – fehlend: Grundhonorar pro Monat, Vertragsmonate im Jahr, Jährliche Bemessungsgrundlage des Erfolgshonorars, Erfolgshonorar
Mischmodell pro JahrGrundhonorar × Vertragsmonate + Stunden × Satz × Vertragsmonate + berechnetes Erfolgshonorar (jährliche Bemessungsgrundlage × Erfolgshonorar in Prozent / 100)N/A – fehlend: Grundhonorar pro Monat, Vertragsmonate im Jahr, Jährliche Bemessungsgrundlage des Erfolgshonorars, Erfolgshonorar, Stunden pro Monat, Stundensatz

Alle Zeilen beziehen sich auf dasselbe Jahr; die Projektpauschale bleibt einmalig. Die Rechnung enthält keine Schweizer Gebührenspanne und keine Leistungszusage.

ModellSzenario tiefer (manuell)Szenario zentral (manuell)Szenario höher (manuell)
Stundenbasis pro Jahr
Monatspauschale pro Jahr
Projektpauschale (einmalig)
Prozent des Werbebudgets pro Jahr
Grundhonorar plus Erfolgshonorar pro Jahr
Mischmodell pro Jahr

Als gemeinsame Vergleichsgrösse dient der manuell gerechnete implizite Stundensatz: Jahreshonorar ÷ vertraglich zugesicherte Jahresstunden; beide Werte müssen dafür bekannt sein. Schreiben Sie N/A, wenn das Jahreshonorar oder die zugesicherten Jahresstunden unbekannt sind oder die Jahresstunden null betragen; ein bekanntes Honorar von null mit bekannten positiven Jahresstunden bleibt null. Planen Sie in Jahresstunden, rechnen Sie für den Rechner in Stunden pro Vertragsmonat um: Stunden pro Monat = Jahresstunden ÷ Vertragsmonate. Diese Umrechnung setzt bekannte, positive Vertragsmonate voraus; bei unbekannten oder null Monaten wird nicht durch null geteilt. Der Rechner akzeptiert zwar eine eingegebene Null, das macht eine manuelle Division durch null aber nicht gültig.

Illustratives Rechenbeispiel. Die folgenden Eingaben sind frei gewählt und ersetzen Ihre eigenen nicht; sie verwenden illustrative alternative Vertragsbedingungen, sind kein Marktpreis und keine Erwartung. Ihre eigenen Offertbedingungen tragen Sie in die drei Durchläufe ein. Bei einem angenommenen Werbebudget von CHF 500’000 pro Jahr:

  • Fixpreis: CHF 5’000/Monat × 12 = CHF 60’000/Jahr
  • Prozent: CHF 500’000 × 12 % = CHF 60’000/Jahr
  • Zeit: 400 h × CHF 180/h = CHF 72’000/Jahr, impliziter Satz CHF 180/h
  • Hybrid (manuelles Beispiel mit anderen Vertragsbedingungen als die Rechnerformel): CHF 3’000/Monat × 12 + CHF 500’000 × 5 % = CHF 36’000 + CHF 25’000 = CHF 61’000/Jahr
  • Projekt: CHF 12’000 + CHF 6’000 (zwei benannte, genehmigte Ergebnisse) = CHF 18’000 einmalig
  • Erfolg: CHF 2’000/Monat × 12 + variable Komponente = CHF 24’000/Jahr + Betrag noch unbekannt
  • maitiq-Vergleichswert bei vergleichbarem Management-Leistungsumfang und ohne Werbeausgaben (Eigentümer-Aussage von maitiq, illustratives Beispiel, keine Kundendaten und kein unabhängig beobachtetes Kundenergebnis): CHF 60’000 ÷ 2 = CHF 30’000/Jahr

Die Erfolgszeile ist absichtlich unvollständig, aber aus zwei verschiedenen Gründen. Fehlen Messgrösse, Datenquelle oder Satz, lässt sich das Erfolgshonorar nicht berechnen. Wenn der Vertrag keine Obergrenze vorsieht, verhindert das die Berechnung dagegen nicht: Das lässt die maximale Belastung nach oben offen, weil die variable Komponente dann nicht begrenzt ist. Der Rechner selbst hat kein Feld für eine Obergrenze und erzwingt keine.

Ähnliche Jahreszahlen bedeuten keine gleichen Leistungen. Erst das Leistungsraster zeigt, ob Tracking, Suchanfragenkontrolle, Budgetsteuerung, Kreation, Reporting und Übergabe enthalten sind. Die Jahresgesamtkosten inklusive interner Arbeit rechnen Sie im Gesamtkostenrechner. Das Werkzeug kürt keinen Gewinner; solange ein kritisches Feld leer ist, bleibt der Vergleich unvollständig.

Was maitiq in diesem Vergleich anbietet

maitiq tritt im Raster als eigenes Modell an: Offerte pro Konto, nicht als Prozent vom Mediabudget.

Budget-Pacing, Prüfung der Suchbegriffe, Ziel-CPA-Anpassung und Anzeigenprüfung laufen nach Konfiguration; jeder Vorschlag nennt die Massnahme, die Begründung und die verfügbaren Daten. Der benannte Client Success Manager begleitet die wiederkehrende Arbeit. Ein konfigurierter begrenzter Autopilot kann geeignete Vorschläge innerhalb der autorisierten Grenzen annehmen und anwenden; manche Vorschlagstypen erfordern einen menschlichen Entscheid, und Entscheide wie Umsetzungen werden protokolliert. Die ausdrückliche Freigabe zum Ausschluss konkret benannter Keywords autorisiert bereits die zugehörige, abgesicherte Ausschlussaktion. Die Umsetzung wird als separater Schritt protokolliert. Den Einstieg bildet ein schreibgeschütztes Audit, das den aktuellen Zustand und die verfügbaren Belege im Konto beurteilt. Das Konto allein kann nicht beweisen, welche Prüfungen ein anderer Anbieter tatsächlich vornimmt oder in welchem Takt; für diesen Vergleich brauchen Sie die vorliegende Offerte oder Abrechnung und die verfügbaren Betriebsaufzeichnungen.

Vertragsfragen-Arbeitsblatt

Führen Sie je Angebot dieselben Felder und markieren Sie jede Antwort als beantwortet, ungeklärt oder nicht anwendbar. Unbeantwortete Fragen zeigen, was noch geklärt werden muss, und sind ein Ergebnis, kein Formfehler.

VertragsfeldFrageGilt fürAntwortzustandBeleg (Ziffer)
LeistungsumfangWelche Konten, Märkte, Kampagnentypen und Aufgaben sind enthalten?alle
Formel und PeriodeWelche Formel, Einheit und Abrechnungsperiode gilt?alle
BerechnungsbasisWelche Kosten zählen zur Basis, welche sind ausgenommen?Prozent, Hybrid
Mindesthonorar, Stufen, ObergrenzeGelten Mindesthonorar, Stufen oder Obergrenze?Prozent, Erfolg, Hybrid
Kostendach und ToleranzGibt es ein Kostendach oder eine Toleranzklausel für Mehraufwand, und wie wird sie nachgewiesen?Zeit, Projekt
MehraufwandWer genehmigt Zusatzarbeit vorab und zu welchem Satz?alle
ErfolgsdefinitionWelche Messgrösse, Conversion-Konfiguration, Attribution und Korrekturregel gilt?Erfolg, Hybrid
Nachweis je PeriodeWelche Belege erhalten Sie: Stunden, Ausgaben, Abnahmen, Messdaten?alle
FreigabenWer darf Budgets, Gebote, Conversions und Automatisierung ändern?alle
BeendigungWelche Kündigungsfrist, Übergabe, Datenrückgabe und Rechte gelten?alle

Wie treffen Sie die Entscheidung?

  1. Vergleichbaren Leistungsumfang zuerst festschreiben; fehlende Verantwortlichkeiten nie mit einem tiefen Preis kompensieren.
  2. Alle Formeln in dieselben Jahres- und Szenariowerte übertragen.
  3. Prüfen, welches Verhalten die Formel belohnt und welche Governance dies begrenzt.
  4. Offene Annahmen dokumentieren und je Feld eine verantwortliche Person benennen.
  5. Erst danach kommerziell entscheiden – die Modellwahl ist eine Vertragsfrage, keine Geschmacksfrage.

FAQ

Welches Modell ist für grosse Konten sinnvoll?

Das hängt von Komplexität und Verantwortung ab, nicht vom Budget allein. Ein grosses Budget in einer stabilen Struktur kann weniger Betreuung erfordern als ein kleines mit vielen Märkten.

Wie vergleiche ich Hybridangebote?

Lassen Sie jede Komponente einzeln ausweisen und rechnen Sie mindestens drei Szenarien mit demselben Leistungsumfang. Im Rechner rechnet die Zeile «Mischmodell» mit einer festen Hybridformel (Grundhonorar pro Monat × Vertragsmonate + Stunden pro Monat × Stundensatz × Vertragsmonate + Erfolgsanteil); sie bildet nicht jedes Mischmodell ab – das CHF-61’000-Beispiel der Liste folgt einer anderen Zusammensetzung.

Ist Performance Pricing risikofrei?

Nein. Es verschiebt Risiko, beseitigt es aber nicht: Datenquelle, Conversion-Konfiguration und Attribution bestimmen die Bemessungsgrundlage und müssen vor Vertragsbeginn fixiert sein. Ein bestimmtes Werbeergebnis wird nicht garantiert – auch bei maitiq nicht; deshalb ist der maitiq-Vergleichswert ein Managementhonorar, keine Erfolgskomponente.

Welches Modell ist am planbarsten?

Rechnerisch der Fixpreis – aber nur innerhalb eines klaren Leistungsumfangs. Eine Obergrenze oder ein Kostendach macht auch variable Modelle planbar. Planbarkeit ist eine Vertragsausgestaltung, kein Modellname.

Soll ein Prozentmodell ausgeschlossen werden?

Nein. Es kann passen, wenn Aufwand und Budget nachvollziehbar gemeinsam wachsen und Mindesthonorar, Stufen, Obergrenze und Budgetfreigabe transparent geregelt sind. maitiq selbst verzichtet auf diese Kopplung: Das Honorar wird pro Konto offeriert – die Faktoren stehen auf der maitiq-Preisseite – und steigt nicht mit dem Mediabudget.

Gibt es einen marktüblichen Schweizer Satz?

Die geprüften aktuellen Quellen nennen keinen repräsentativen Schweizer Google-Ads-Satz. LSA/SWA nennt die Häufigkeit der Nennung von Honorierungsmodellen, nicht deren Höhe; BAKOM nennt die Grössenordnung des Suchmaschinen-Werbemarkts, nicht Agenturpreise. Anbieterseiten belegen nur ihre eigenen Aussagen. Die Datenlage dokumentiert der Leitfaden zu Google-Ads-Agenturkosten.

Quellen und Einordnung

Die Quellen dieses Vergleichs belegen Unterschiedliches: Google-Hilfeseiten erklären die Mechanik der Plattform; die LSA/SWA-Befragung zeigt, wie häufig breite Honorierungsformen genannt wurden; die OFCOM/BAKOM-Seite liefert eine Schätzung der Marktgrösse; Anbieterseiten beschreiben nur das eigene Angebot. Keine dieser Quellen belegt einen repräsentativen Google-Ads-Honorarsatz in der Schweiz. Angaben zur Arbeitsweise von maitiq finden Sie auf maitiq.com.

Für den Vergleich von Honoraren und Leistungen beziehen wir zusätzlich Ihr bestehendes Angebot oder Ihre Abrechnung ein; diese Angaben stehen nicht im Google-Ads-Konto.

Lassen Sie Ihren konkreten Fall von maitiq prüfen.